Mittwoch, 9. Februar 2011

Auf gefährlichem Pflaster

Sooo hallooo erst mal! Wir leben noch und haben auch noch alles Hab und Gut. Einige werden sich jetzt sicher fragen, „warum auch nicht?“. Die Sorge war deshalb, weil wir nach Guayaquil gefahren sind, wovor uns einige Leute gewarnt hatten, da es dort ja anscheinend vor lauter bösen Räubern nur so wimmeln und die Stadt noooooch gefährlicher als Quito sein sollte. Dem war dann aber überhaupt nicht so, oder wir haben auf Bösewichte eine Größe abschreckende Wirkung.  Mit unserem Reiseführer gerüstet haben wir uns dann auf eigene Faust auf einen Rundgang durch Guayaquil  gemacht und waren erstaunt, wie schick es da aussah. War nix mit Slums (die gibt’s auch, aber außerhalb) und verwahrlost, sondern eine moderne Fluss-Promenade mit Einkaufsmall und McDonald (die Freude war groß, es gab schon Entzugserscheinungen), sowie einem Künstlerviertel auf dem Berg, wo wir 444 Stufen erklommen haben, bis wir von oben die Aussicht auf die Stadt genießen konnten. Aufm Heimweg gegen Abend sind wir dann noch kurz bei einem Kunsthandwerksmarkt vorbei und haben uns vor Begeisterung fast nicht mehr gekriegt, da gabs soooo tolle Sachen! Weils eben so tolle Sachen gab, wollten wir kaufen. Das Dumme war, dass wir kein Geld mehr dabei hatten und wir erfuhren, dass  der Markt nur noch eine Stunde geöffnet war. Also sind wir, verschwitzt wie wir waren, auf die Straße gerannt  und haben uns das nächstbeste Taxi geangelt, sind ins Hotel gestürmt, haben Geld geholt, sind wieder zurück, haben gestöbert, gehandelt und waren schlussendlich um ein paar Mitbringsel reicher.
Der Busbahnhof in Guayaquil ist übrigens der Hammer, erinnert eher an einen Flughafen, mit drei Stockwerken, Rolltreppen, allen möglichen Läden und Essgelegenheiten.
Noch ein Wort zu den Fotos: Aus diesen gewissen Gründen der Angst wurde die super-duper Spiegelreflexkamera in Yaruquies gelassen, d.h. Ihr müsst euch diesmal mit 0815 Bildern einer Digitalkamera begnügen:-D
Unsere Zeit hier ist mittlerweile echt gezählt, ein Monat sind wir noch an der Schule, bevors ans Reisen und irgendwann in erkennbarer Ferne auch wieder in die Heimat geht. Ein Stückchen von zu Hause kam am Montag allerdings schon hier an, und zwar in Form von Roman und einem Überraschungsgast: Maddys Mama. Die Freude war groß. Zudem hatten sie Berge von Schoki, Käsefondue und Müsli dabei, was natürlich die eh schon vorhandene Begeisterung noch gesteigert hat.
Liebe Grüsse,
Sarah und Madeleine



Leguane in einem Park mitten im Zentrum,freilaufend



zahmes Eichhoernchen




Uferpromenade




mhmhmh




Berg mit Kuenstlerviertel




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