Sonntag, 3. April 2011

Schnaufend und Schwitzend auf den Spuren der Incas

Nach dem der Streik rum war und wir festgestellt hatten dass uns der Taxifahrer von Ecuador ueber die Grenze nach Peru abgezockt hatte (GRrrrr!) stiegen wir tatsaechlich in einen Bus von "Tepsa" (sprich: Teksa *?!!!*) und genossen einen "Flug ohne Abheben". Es war eine Stewardess an Bord, man sah einen Film mit Sicherheitshinweisen und bekam eine Decke und Essen. Und die Filme waren richtig gut, unglaublich! Am Sonntag nach knapp 24 Stunden kamen wir dann doch etwas fertig in Lima an. Dort begann ein Leben, wie wir es schon laenger nicht mehr gewoehnt sind - kurz wir wurden total verwoehnt: Wir wurden am Terminal abgeholt, uns wurde ein warmes, feines Essen und wirklich leckerer Kuchen vorgesetzt und danach gings mit dem Auto in die Stadt, Privattour sozusagen. Die naechsten zwei Tage lernten wir natuerlich unter dauerndem "Begleitschutz" die Riesenstadt Lima kennen und Hunger war uns ein absolutes Fremdwort. Am Mittwoch schafften wir es auch tatsaechlich noch, Mimi bei ihrem sozialen Projekt in einem etwas aermeren Stadtviertel Limas zu treffen. Nachmittags stiegen wir wieder in einen Bus, 20 Stunden nach Cusco. Den Nachmittag beschaeftigten wir uns dann damit, wie wir nach Aguas Calientes und Machu Picchu kommen. Wir wollten eigentlich mit dem guenstigen Bus fahren aber da es Regenzeit ist soll es sehr kompliziert und auch gefaehrlich sein weshalb wir dann verzweifelt versuchten, Zugtickets zu bekommen. Das stellte sich aufgrund der Uhrzeit nicht so einfach heraus aber schlussendlich hatten wir Glueck und bekamen sie. Vorgestern reisten wir also gemuetlich und mit einer schoenen Aussicht aus dem Zug nach Aguas Calientes. Der Ort war noch ganz suess, nur die schreienden Kellner vor den Restaurants die einem dauernd ein Essen anbieten wollten waren anstrengend. Gestern wanderten wir um 7 Uhr los nach Machu Picchu. Auf dem Weg beschlich uns nach kurzem allerdings das Gefuehl, verrueckt zu sein, da die einzigen Personen, die wir zu Gesicht bekamen, in den Bussen sassen die minuetlich an uns vorbeirauschten und unsere einzige kurzzeitige Begleitung war ein Huendchen. Nach einer guten Stunde kamen wir dann ziemlich geschafft oben an, unter ganz vielen gestylten, frisch aussehenden Leuten was bei Sarah ein Unbehaglichkeitsgefuehl ausloeste. Machu Picchu tauchte dann auch (wie erwartet!) ganz beeindruckend auf dem Berg zwischen zwei steil abfallenden Taelern auf und die Kamera stand nicht mehr still.
Gestern brachten Bus und Zug zwei echt geschaffte Maedels nach Cusco zurueck und heute schliefen wir erst mal aus. Der weitere Plan-sofern man das so nennen kann. lautet heute noch was von Cusco sehen und dann weiter Richtung Bolivien nach Puno...

 Cuidense;-)














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